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Rush Hour – Gelassen, unabhängig, selbstbestimmt

Gastgeberin
Isabell Prophet

Liebe Deine 30er heißt nicht mehr Liebe Deine 30er. Aktuell wird dir der Podcast vielleicht noch so angezeigt. Das mache ich nur, damit ich euch nicht verloren gehe. In ein paar Tagen startet hier alles neu.

Und zwar unter dem Label „Rush Hour“, das vorher schon Teil des Titels war.

Die Rush Hour des Lebens sind diese Jahre, in denen so viel gleichzeitig passiert. Karriere, Familie, Freundschaften verändern sich, die Fitness verändert sich und wir verändern uns als Menschen. Und zwar, zumindest ist das mein Eindruck, zum ersten Mal im Leben wirklich selbstbestimmt. Zielgerichtet. Aber nach eigenen Zielen.

Gelassenheit, selbstbestimmtes Handeln und Unabhängigkeit im Denken und Fühlen. Diese drei Motive werden künftig noch zentraler für diesen Podcast sein.

Gelassen wollen wir leben. Selbstbestimmt handeln, unabhängig fühlen. Und das nicht nur in den 30ern Wir wollen das die ganze Zeit, als die Menschen, die wir geworden sind. 

Das sind die Ideen, um die sich dieser Podcast künftig drehen wird. Also herzlich willkommen in der Episode, in der ich erzähle, wie es hier künftig weitergehen wird. Und warum Gelassenheit, Selbstbestimmtheit und Unabhängig so zentrale Motive in der Rush Hour des Lebens sind. 

Liebe Deine 30er – heißt nicht mehr Liebe Deine 30er. Aktuell wird dir der Podcast vielleicht noch so angezeigt. Das mache ich nur, damit ich euch nicht verloren gehe. In ein paar Tagen startet hier alles neu.

Und zwar unter dem Label „Rush Hour“, das vorher schon Teil des Titels war.

Ich weiß, dass einige von euch sich manchmal an den Rand gedrängelt gefühlt haben, weil sie etwas jünger oder etwas älter sind. So hatte ich das aber gar nicht gemeint. Hier geht es um eine Lebenssituation. Um diese Zeit in der wir alle gerade leben. Ich war ein bisschen zu verliebt in die Idee Liebe Deine 30er. und ich habe nicht gesehen, dass der Titel Menschen ausgrenzt, die aber alle gerade artverwandte Dinge erleben, für die oft die gleichen Dinge wichtig sind. 

Der Relaunch öffnet deshalb die Zielgruppe. Mit Rush Hour meine ich alle, die gerade in dieser Phase leben. Die Rush Hour des Lebens sind diese Jahre, in denen so viel gleichzeitig passiert. Karriere, Familie, Freundschaften verändern sich, die Fitness verändert sich und wir verändern uns als Menschen. 

Und zwar, zumindest ist das mein Eindruck, zum ersten Mal im Leben wirklich selbstbestimmt. Zielgerichtet. Aber nach eigenen Zielen.

Und wenn uns auf uns selbst besinnen, dann verändern wir uns vielleicht hin zu den Personen, die wir jetzt gerade selbst sein wollen. Ohne Anspruch auf Dauerhaftigkeit. Den wird’s in diesem Podcast nicht geben. Weil ich nicht dran glaube und weil es wissenschaftlich sowieso Humbug wäre. Wir brauchen hier auch unbedingt mehr Wörter wie Humbug, oder?

Jedenfalls: Das Leben schleift uns so mit. Und mit Fokus auf die eigenen Bedürfnisse können wir diese Zeit aktiv gestalten. Und sein wer wir wollen. Ich habe in einem Buch von Hartmut Rosa die Idee der dynamischen Stabilität entdeckt und ich mag die Idee. Er ja eher nicht so. Aber: Stabil sind wir dann, wenn wir in uns ruhen, dabei aber unsere Anker in der Welt nicht dauerhaft verlieren. Wir können sie bewusst loslassen und neue werfen, da spricht gar nichts gegen. So entsteht eine innere Stabilität in einer sehr dynamischen Welt. 

Drei Faktoren halte ich für entscheidend, damit das gelingt.

Gelassenheit, selbstbestimmtes Handeln und Unabhängigkeit im Denken und Fühlen. Diese drei Motive werden künftig noch zentraler für diesen Podcast sein. 

Sie greifen überall mit rein, ob wir über die Arbeit sprechen, die Liebe oder Familie, Stress, Mut, Selbstbewusstsein, Durchsetzungsfähigkeit, die Eltern sein, die wir sein wollen und dabei die Menschen sein, die wir sein wollen.

Alles läuft darauf hinaus, dass wir so leben, wie wir leben wollen.

Gelassen, Selbstbestimmt, Unabhängig. So will ich leben. Und ich kann mir vorstellen, dass ihr da draußen das auch wollt. Es geht um ein bewusstes Leben. Das ist gar nicht unbedingt die vielbeschworene Authentizität. Authentisch ist, was konsistent ist, glaubwürdig. Authentisch sein bedeutet oft, sich selbst verschiedene Labels aufzudrücken. Positive wie negative, starke wie schwache. Alles ist so wahnsinnig plakativ. Das ist nicht wirklich selbstbestimmt, nicht zentriert auf sich selbst. Authentizität geht nach außen und das ist SO anstrengend.

Wir leben doch nicht, um für andere authentisch zu wirken. Ja, wirken, die Formulierung sagt’s eigentlich schon. 

Wir leben um zu sein. Wir sind Menschen. Menschen sind keine authentischen Romanfiguren. Menschen sind Menschen. Und deshalb alle ein bisschen komisch. Nicht konsistent, nicht vorhersagbar. Widersprüchlich. 

Und das ist okay. Diese Behauptung, wir müssten zu uns finden und dann da bleiben, die ist Unsinn. Aber wenn wir zu uns gefunden haben, dann können wir mit uns mitgehen. Das funktioniert besser, als auf eine Stabilität zu pochen, die es doch niemals geben kann. 

Gelassenheit in schwierigen Momenten und Gelassenheit im Umgang mit unseren Erfahrungen kann uns helfen, bewusster zu leben. 

Wenn Selbstbestimmtheit unser Handeln prägt, dann werden wir eher im Reinen mit uns sein, wenn etwas schiefläuft. Gleichzeitig stärken wir damit unsere Beziehungen, denn wer nicht selbstbestimmt lebt, der gibt einen Teil seiner Last ab – macht es damit aber allen Beteiligten schwerer. Selbstbestimmtheit ist Freiheit.

Unabhängigkeit im Denken ist schwierig und bedarf sicherlich einer Erläuterung, gerade heutzutage. Unabhängigkeit wird oft damit verwechselt, anders zu denken. Aber Unabhängigkeit bedeutet auch, sich nicht zwanghaft abzugrenzen von anderen. Seine eigene Wahrheit zu erschaffen, abseits von Fakten. Aber unabhängiges Denken findet im eigenen Kopf statt und nicht nur als ablehnende Reaktion auf andere. Unabhängigkeit darf Zustimmung auslösen, da ist gar nichts falsches dran. 

Das fühlt sich sicherlich manchmal an wie eine Wanderung auf Messers Schneide zwischen Erfahrung und Abgrenzung. Aber das Gegenteil ist der Fall: Unabhängiges Denken und Fühlen ist ein weiter Strand mit warmem weichem Sand. Ab und zu knallt eine Welle an Land. In manche tauchen wir ein, in andere nicht, manchen weichen wir aus, von manchen lassen wir unsere Füße umspülen. Unabhängigkeit ist eine innere Stabilität, die die freie Wahl erlaubt.

Das werden die Leitlinien des Podcasts sein. 

Die Themen der ersten Folgen stehen schon fest, einige sind auch schon produziert. Gleich in der ersten Episode spreche ich mit Paartherapeutin Jamila Mewes über Unabhängigkeit in Beziehungen. Diese Folge lade ich gleich als Nächstes hoch.

Mit Melina Royer werde ich darüber sprechen, wie wir mutiger werden und mit meinem Freund Andreas Rickmann darüber, wie wir uns als Selbstständige mit Kind zu Hause organisieren. 

Also: Ich freue mich auf euch. Hört euch auch mal den tollen neuen Song an, ich liebe ihn sehr. Und bis bald. 

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